Bürgerbegehren

Meerwasserschwimmhalle Laboe (Foto: privat)

Im Juli 2012 gründete sich aus einer Bürgerinitiative heraus der Förderverein Hallenbad Laboe e.V. mit dem Ziel, die von der Schließung bedrohte Meerwasserschwimmhalle in Laboe für die Laboer Bürger, das Umland und die Laboer Gäste zu erhalten. 

Schwimmbäder sind, wie zum Beispiel auch Sportplätze, Theater und Büchereien, Einrichtungen der sogenannten Daseinsvorsorge und gehören zu den Aufgaben einer Gemeinde. Einrichtungen dieser Art machen einen Ort lebenswert und sowohl für Familien mit Kindern als auch eine aktive ältere Generation zum attraktiven Wohnort.

Sie kosten selbstverständlich Geld und tragen sich in den seltensten Fällen selbst. Das weiß der Gesetzgeber und sieht ein Defizit bei dem Betrieb als gegeben. Der Gemeinde ist die Schwimmhalle wegen des Defizits seit Jahren ein Dorn im Auge. Sie will die Halle unbedingt schließen: Halle weg - Gemeindehaushalt in Ordnung gebracht!

Da es so nicht ist und viele Folgewirkungen weder bedacht noch berechnet werden (können) suchte der Förderverein Hallenbad Laboe e.V. das Gespräch mit der Gemeinde, um Lösungen zu finden, die den Weiterbetrieb der Schwimmhalle ermöglichen und gleichzeitig das Defizit senken. Gesprochen wurde mehr oder weniger viel, an der Haltung der Gemeinde änderte dies nichts. Stattdessen arbeitete sie systematisch auf die Schließung hin. Deshalb startete die Bürgerinitiative im Dezember 2013 ein Bürgerbegehren.

Das Bürgerbegehren hat zum Ziel, einen Bürgerentscheid herbeizuführen, in dem nicht 25 Gemeindevertreter sondern die Bürger Laboes zu diesem wichtigen Thema mit weitreichenden Folgen Rederecht bekommen. Mit ihrer Stimme äußern sie sich zu der Frage: "Stimmen Sie für den Weiterbetrieb unserer Meerwasserschwimmhalle?"